Fakten

Fakten

Philosophie

Der Gedanke „naturnah“ zu produzieren ist bei uns nicht erst jetzt, sondern schon immer unsere Philosophie. Wir produzieren hundertprozentig natürlich.  Unser bestreben ist es, soviel wie möglich von der Natur in unsere Destillate zu bekommen. Wir verzichten ausdrücklich auf Zusätze oder behandelte Früchte. Bei uns wird alles verarbeitet. Im Vordergrund steht nicht die Makellosigkeit der Obstsorten. Es zählt vielmehr der Zuckergehalt der Rohstoffe. Je mehr Zucker eingelagert ist, desto besser die alkoholische Gärung und der trinkbare Alkohol. 

Qualität vor Quantität ist unser höchster Anspruch.

Herstellung

Das Obstjahr fängt im Grunde schon bei der Blüte an. Wenn diese mit dem Ansatz der Früchte gut von statten gegangen ist, kann man sagen, dass die halbe Ernte schon im Fass ist. Jetzt kommt es noch auf einen ausgeglichenen Sommer an. Ausschlaggebend ist auch die Qualität der Früchte – genauer gesagt – der Zuckergehalt. Aus den zuckerreichen Früchten, die dann individuell eingemaischt werden, wird mittels Hefezugabe eine kontrollierte Gärung bei niedrigen Temperaturen durchgeführt. Nach abgeschlossener Gärung wird die Obstmaische entsprechend gelagert oder direkt gebrannt.

Jede Obstsorte braucht seine „Streicheleinheiten“, dass heißt, dass wir dementsprechend den Brennvorgang durchführen und gezielt den Vorlauf (das ist ein Gärungsnebenprodukt) vom Hauptlauf geschmacklich und olfaktorisch abtrennen, um so die optimalen Geschmacksstoffe der Früchte in den Hauptlauf zu bekommen. Der dabei entstehende Nachlauf – ebenfalls ein Gärungsnebenprodukt – wird auf die selbe Weise separiert und getrennt.

Der Hauptlauf kann nur nach einer gewissen Lagerzeit mit weichem Wasser auf die gewünschte Trinkstärke verschnitten werden. Es gibt Destillate, die man über viele Jahre reifen lassen kann, um diese dann noch in der Harmonie zu vollenden. Aromareiche Destillate sollten innerhalb von 2-3 Jahren verzehrt werden, da diese ansonsten an Geschmack und Geruch verlieren. 

Geniessen Sie unsere Destillate am besten bei Raumtemperatur.

Obstsorten

Unser fränkisches Klima ist je nach geographischer Lage recht unterschiedlich. Es gibt daher teilweise bestimmte Regionen, die sich für anspruchsvolle Obstsorten eignen. Die häufigsten sind durch den Streuobstbau und von den landwirtschaftlichen Betrieben im Anbau. Hier sind es die unterschiedlichen alten Apfel- und Birnensorten, sowie die bekannte fränkische Hauszwetschge. Vereinzelt findet man auch die Quitte, Mirabelle, Williams-Christ Birne und die Wildfrucht Schlehe. Bei den Kirschen haben wir durch langjährige Erfahrung festgestellt, dass es erhebliche Qualitätsunterschiede gibt. Die von uns verarbeiteten Kirschen sind außergewöhnlich in Geschmack und Ertrag. Wir verwenden ausschließlich die zuckerreiche Brennkirsche und die typische Sauerkirsche mit ihren feinen Bittermandelnoten. 

Aus der Weinregion beziehen wir für unseren Trester- und Traubenbrand die Sorte Gewürztraminer und für den Weinbrand den hochreifen Müller-Thurgau Spätlese mit seinen ausgereiften Muskatnoten und weichem Schmelz.

Für die Brände der Geister verwenden wir Himbeeren, Brombeeren, Vogelbeeren und Holunderbeeren. Diese haben von Natur aus nicht sehr viel Zucker, dafür aber intensive Aromen. Sie werden daher mit hochprozentigem Alkohol angesetzt und gebrannt. 

Etwas ganz besonderes ist unser Wiesenkräuterschnaps. Auf unseren Feldern werden hierfür besondere Gräser, Blumen und spezielle Kräuter angebaut.

Etikett

Warum ist unser Etikett eigentlich dreieckig?

Schillingsfürst liegt in Mittelfranken. Die gesamte Region Franken ist in die drei Regierungsbezirke Ober-, Mittel- und Unterfranken unterteilt. Diese Bezirke haben einen Rechen mit drei weißen Spitzen in ihrem Wappen. Die mittlere Spitze spiegelt Mittelfranken wider. Geographisch gesehen zieht sich Mittelfranken von Nordosten nach Westen in den Süden – die Region Frankenhöhe. Unser Logo repräsentiert somit einen Teil des fränkischen Rechens.