Story

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Familiengeschichte

Wir, die Familie Leiblein, sind im Fränkischen und Nordbadischen zu Hause. Aus Hardheim im Odenwald stammend hat sich Albert Leiblein im Taubertal sesshaft gemacht und hat dort mit seiner Frau und vier Kindern einen Gasthof bewirtschaftet. Tochter Clara betrieb das Gasthaus und die drei Söhne Julius, Rudi und Lothar machten eine Ausbildung in der Getränkebranche. Julius lernte Holzküfer und fertigte Holzfässer für Weingüter an und betrieb einen Weinhandel und den Gasthof „Die Post“ in Schillingsfürst. Rudi lernte Winzer und Obstbau und war in Bechtheim in einem Weingut Betriebsleiter und hatte einen eigenen Obstanbau. Lothar lernte Bierbrauer und war in vielen Stationen bundes- und europaweit als Getränketechnologe tätig. Julius Leiblein kam 1958 nach Schillingsfürst und hat im Gasthof „Die Post“ die Tochter geheiratet. Er baute sich hier anfangs sein Küfer- und Weinhandelsgeschäft auf und übernahm 1971 den Gasthof mit seiner Frau von den Schwiegereltern. Damals, 1974 konnte er eine Abfindungsbrennerei erwerben und schaffte den ersten Grundstein für die Brennerei Frankenhöhe. Am Anfang wurden nur die hier wachsenden Obstsorten, wie Zwetschgen, Birnen, Äpfel, Kirschen gebrannt und im Haus und Handel verkauft. Als nun die Möglichkeit bestand 1979 noch ein Brennrecht zu erwerben, hat er dieses für seinen Sohn Fritz gekauft und eine separate Anlage eingerichtet. Somit konnten wir mit einer doppelten Erzeugungsmenge die Angebote für die Brennerei Frankenhöhe ausbauen. Sohn Fritz hat in der Zeit Kellerwirtschaft in Beckstein gelernt und später seinen Techniker im Obst- und Weinbau in der Weinbauschule in Weinsberg studiert. Seit 1983 ist nun Sohn Fritz im Hotel „Die Post“ und in der Brennerei Frankenhöhe tätig und hat seitdem sukzessiv das Destillatangebot ausgebaut und verfeinert. Seit 1996 führt er mit seiner Frau Ute das Hotel „Die Post“ mit der Brennerei Frankenhöhe.

Die hauseigenen Obstabfindungsbrennrechte sind seit 1974 auf dem Haus. Es werden die eigenen regionalen, sowie die überregionalen Obstsorten, je nach Klimaanspruch, mit viel Liebe und Fachkenntnis zu unseren Obstdestillaten verarbeitet. 

Während der sorgfältigen Destillation werden der Vorlauf, der Hauptlauf (das ist auch später der trinkbare Schnaps) und der Nachlauf voneinander getrennt. Die Chargen des Hauptlaufes werden dann mit weichem Quellwasser auf Trinkstärke heruntergesetzt, danach ist der Schnaps zur Reifung oder auch schon zum Trinken fertig. Nicht alle Jahre gibt es genügend und sehr reifes Obst, welches sich dann mittels alkoholischer Gärung bzw. Übersprittung und anschließender Destillation zu den bekannten Schnäpsen zubereiten lässt.

Alljährlich werden einige neue Produkte einer fachlichen Jury (Kleinbrennerverband) zur Probe und Qualitätsprüfung gegeben, die sich dann mit Gold, Silber und Bronze schmücken dürfen. Eine Reihe von Obstsorten wie Apfel, Birne, Williams Christ Birne, Quitte, Zwetschge, Sauer- und Brennkirsche, Schlehe, Mirabelle, Himbeere, Brombeere, Vogelbeere, Holunder, Trauben, Weinhefe sowie Wiesenkräuter werden unseren Gästen, Kollegen, Freunden und langjährigen Kunden angeboten. Bei der Herstellung dieser vielen Sorten zählt für uns in erster Linie: „Qualität geht vor Quantität“, wir stehen hinter unseren Produkten.